Probleme mit den Kiefergelenken?
Die Behandlung von Erkrankungen des Kauapparates

- Sie wachen morgens auf und fühlen sich wie gerädert
- Sie haben Kopfschmerzen, Ihr Nacken ist verspannt und Ihre Schläfen tun weh
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um Ihren Kiefer in Gang zu bringen, müssen Sie erst einmal Ihre Wangen massieren
- wenn Sie den Mund weit öffnen, knackt es in den Kiefergelenken
- vielleicht haben Sie auch Ohrenschmerzen und Ihre Zähne sind empfindlich gegen Kälte
Die häufigsten Ursachen für Kiefergelenk-Erkrankungen
Fehlstellungen der Kiefer und Zähne
- Zahnwanderungen und Kippung der Zähne nach Zahnverlust
- zu hoch oder falsch gestaltete Füllungen und Zahnersatz
- unregelmäßige Zahnstellung nach kieferorthopädischer Behandlung
- genetisch (erblich) bedingte Entwicklungsstörungen der Kiefer
Stress und seelische Belastungen
- Kurzzeitiger Stress:
Zum Beispiel vor einer Prüfung oder einem Einstellungs-Gespräch
- Anhäufung von belastenden Erlebnissen
wie Tod eines nahestehenden Menschen, Scheidung, Entlassung, Insolvenz
- Dauerhafte seelische Belastung
wie z.B. eine unglückliche Beziehung, Stress am Arbeitsplatz, Sorgen wegen der Kinder
- Ungünstiges psychisches Grundmuster:
Dabei handelt es sich um Menschen, die bildlich gesprochen "alles in sich hineinfressen". Sie können ihren Gefühlen keinen freien Lauf lassen, trauen sich nicht, sich zu wehren und fühlen sich oft ohnmächtig ausgeliefert.
Die mögliche Folge: Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)
Hilfe bei Kiefergelenkknacken und Bruxismus
Aufbiss-Schiene ("Knirscherschiene")

- Störkontakte auszugleichen
- den Unterkiefer in eine stabile Position zu bringen
- Kiefergelenke und Kaumuskulatur zu entlasten
- Pressen und Knirschen zu verhindern
Anleitung zu Massage-Übungen
Überweisung an Physiotherapeuten
Medikamente gegen akute Schmerzen
Persönliches Gespräch
Häufige Fragen zur Kiefergelenkbehandlung (CMD) – Zahnarztpraxis Braunfels
Was ist eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)?
CMD ist ein Sammelbegriff für Beschwerden, die durch eine Fehlfunktion oder Fehlbelastung des Kiefergelenks und der dazugehörigen Muskulatur entstehen. Das Kiefergelenk ist eines der am stärksten beanspruchten Gelenke des Körpers – es wird beim Sprechen, Kauen und Schlucken täglich tausende Male bewegt.
Bei CMD stimmt das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefer, Muskulatur und Gelenk nicht optimal. Die Ursachen sind vielfältig: Zähneknirschen, Fehlbiss, Zahnverlust, Stress oder einseitige Belastungen. Dr. Holtmanns untersucht Ihr Kiefergelenk in Braunfels und findet gemeinsam mit Ihnen die Ursache der Beschwerden.
Was ist eine Aufbissschiene und wie wirkt sie?
Eine Aufbissschiene ist eine individuell angefertigte, meist durchsichtige Kunststoffschiene, die auf die Zähne des Ober- oder Unterkiefers aufgesetzt wird. Sie wird in der Regel nachts getragen.
Die Schiene wirkt auf verschiedene Weisen:
- Sie entlastet das Kiefergelenk, indem sie eine entspanntere Position des Unterkiefers ermöglicht
- Sie schützt die Zahnoberflächen vor Abrieb durch Knirschen
- Sie gibt der Kaumuskulatur die Möglichkeit, sich zu entspannen
Die Schiene wird von Dr. Holtmanns individuell angepasst und bei Bedarf nachjustiert. Bei vielen Patientinnen und Patienten führt sie zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden.
Welche Beschwerden können auf ein Kiefergelenkproblem hinweisen?
CMD kann sich auf sehr unterschiedliche Weise äußern – nicht immer ist der Zusammenhang mit dem Kiefergelenk sofort offensichtlich. Mögliche Beschwerden sind:
- Schmerzen im Kiefergelenk, besonders beim Öffnen oder Schließen des Mundes
- Knacken oder Reiben im Kiefergelenk
- Schläfen-, Kopf- oder Nackenschmerzen
- Verspannungen in Kaumuskulatur, Schultern oder Nacken
- Tinnitus oder Ohrenschmerzen
- Zähneknirschen oder -pressen (Bruxismus) – oft nur nachts
- Eingeschränkte Mundöffnung
Wenn Sie solche Beschwerden kennen, sprechen Sie Dr. Holtmanns in der Zahnarztpraxis Braunfels an – er untersucht das Kiefergelenk sorgfältig und klärt, ob eine Behandlung sinnvoll ist.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei CMD?
Die Behandlung richtet sich nach dem Befund und den individuellen Ursachen. In vielen Fällen ist eine Aufbissschiene der erste und wirksamste Schritt. Je nach Situation können ergänzend weitere Maßnahmen sinnvoll sein:
- Physiotherapie und Übungen zur Entspannung der Kaumuskulatur
- Anpassung der Okklusion (Biss) durch gezielte Einschleifmaßnahmen
- Zahnärztliche Versorgung bei fehlenden Zähnen oder schlechtem Biss
- Stressreduktion und Entspannungstechniken bei stressbedingtem Knirschen
Dr. Holtmanns bespricht die Möglichkeiten mit Ihnen und erstellt einen individuellen Behandlungsplan, der auf Ihre Situation abgestimmt ist.
Kann Zähneknirschen (Bruxismus) dauerhaften Schaden anrichten?
Ja – anhaltend starkes Zähneknirschen oder -pressen kann erhebliche Folgeschäden verursachen. Die Kräfte, die beim Knirschen entstehen, sind um ein Vielfaches höher als beim normalen Kauen.
Mögliche Langzeitschäden:
- Abnutzung des Zahnschmelzes – die Zähne werden kürzer und empfindlicher
- Risse oder Sprünge im Zahnschmelz
- Schäden an Füllungen, Kronen oder Implantaten
- Chronische Überlastung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur
- Anhaltende Kopf- und Nackenschmerzen
Eine Aufbissschiene schützt die Zähne vor weiterem Abrieb und entlastet das Kiefergelenk. Je früher Bruxismus erkannt und behandelt wird, desto besser lassen sich Folgeschäden vermeiden.
